Erblich bedingte Taubheit ist mittels eines Hörtests (Audiometrie) nachweisbar.

Tierarztpraxis am Hagenplatz
Audiometrische Untersuchung eines Hundes

Bei Tieren lassen sich definierte Gehirnströme messen, bei tauben Tieren dagegen nicht.

Die vererbte Taubheit tritt vor allem bei Rassen mit weißer Pigmentierung auf (z.B. Dalmatiner und 90 weitere Rassen).

Züchterverbände in Deutschland (wie z.B. VDH) schreiben diese Messungen vor, unter anderem bei den Rassen Dalmatiner, English Setter, Botails, Parson und Miniatur Bullterrier.

Ebenfalls schreiben die Katzenzuchtverbände für bestimmte weiße Rassen (z.B. Maine Coon, Perser, Balinese) diesen Test vor.

Elektrophysiologische Untersuchungen sind zur Zeit die einzigen objektiven Möglichkeiten, um das Hörvermögen bzw. die Taubheit bei Patienten in der Tiermedizin nachzuweisen.

Dabei werden über Ohrstöpsel akustisch evozierte Potentiale (AEP) erzeugt , die in elektrische Impulse umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet werden.

Dieses elektrodiagnostische Verfahren wird mittels einer aufwendigen Apparatur (EEG)durchgeführt, die Hirnströme aufzeichnen kann.
Ab einem Alter von 6 -7 Wochen kann die Audiometrie erfolgen.

Die Hörmessung kann nur durchgeführt werden, wenn das Tier entspannt ist. Dabei hat es sich als sehr empfehlenswert erwiesen, die Tiere während einer Kurzsedation zu untersuchen. Nach ca. einer Stunde sind die Patienten wieder wohlauf. Die Untersuchung ist ansonsten nicht schmerzhaft.

Seit über 10 Jahren führe ich diese Untersuchungen durch, dies mit einem ambulten Gerät. Um die Tiere nicht dem Streß einer evtl, langen Anreise auszusetzen, kann ein Hausbesuch vereinbart werden.

Nützliche Links:

www.taubehunde.de